Aromapflege

Die Aromapflege ist ein Teilbereich der Aromakunde. Darunter verstehen wir Anwendungsmöglichkeiten von ätherischen Ölen in der Krankenpflege/ Altenpflege bei Menschen jeden Alters und in jeder Lebenssituation.

 
Das bedeutet konkret:

  • Ganzheitliche Anwendungsmethode im pflegerischen Alltag, um Gesundheit zu wahren/ zu stärken
  • gezielte, patientenorientierte Anwendungsmöglichkeiten für Körper, Geist und Seele, um das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern (z.B. durch Einreibungen, Bäder, Inhalationen, Wickel)
  • spezielle Beobachtung und Wahrnehmung eines Menschen
  • Begleitung in individuellen Lebenssituationen
  • Unterstützung von schulmedizinischen Therapien bei körperlichen Beschwerden/ Symptomen
  • Aktivierung von Selbstheilungskräften bei Patienten/Klienten/(Kunden?) und Pflegenden > Förderung einer kooperativen Vertrauensbasis (Beziehungspflege)
  • Einbindung und ganzheitliche Unterstützung von pflegenden Angehörigen, Ehrenamtlichen oder angelerntem Servicepersonal
  • interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen medizinisch-therapeutischen Berufsgruppen

 
Ätherische Öle können helfen, eine besondere Situation in der Biographie eines Menschen zu erfassen, zu konkretisieren und gemeinsam nach Lösungen/ Änderungen zu suchen.

 

Die Aroma-Anwendungen können in die tägliche Pflege zeitsparend integriert werden und auch mit anderen Pflegemethoden wie z.B. Basaler Stimulation, Bobath, etc. verbunden werden. Die ätherischen Öle helfen auch den Pflegenden, z.B. bei Stress und fördern die Kommunikation im Team.

 

"Duefte zum Wohlfuehlen"

Erfahrungen zum Einsatz der Aromapflege im stationären Alltag.

Der Artikel, erschienen in 'Die Schwester / Der Pfleger' 2005 ist von Andrea Chuks verfasst.

Düfte zum Wohlfühlen.pdf
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Bitte sprechen Sie uns an - wir freuen uns über Ihre Fragen und den Austausch mit Ihnen! 

 
Ansprechpartnerin: Andrea Chuks (Berlin)

 

 

Kino-Tipp:

Halt auf freier Strecke (D 2011)

In Cannes vorgestellt und prämiert.

Ein Film über einen Mann mit Hirntumor. Eine Familie, die sich gemeinsam verändern muss, um den Sterbeprozeß aushalten zu können. Die Ärzte und Pflegenden in diesem Film arbeiten tatsächlich in diesen Berufen, der Regisseur Andreas Dresen wollte damit die Authentizität der Hilflosigkeit unterstreichen. Die Handlung und Personen sind fiktiv, aber wir alle haben genau solche "Lebens"situationen schon erlebt- in der eigenen Familie, im Freundeskreis, am Arbeitsplatz. Die körperlichen und psychischen Veränderungen betreffen nicht nur den Totkranken selbst, sondern auch die Familienangehörigen. Achtung: ein emotional sehr aufwühlender Film mit einer grossen Wucht! Pflichtbesuch für alle Berufsgruppen, die mit sterbenden Menschen zu tun haben! 

www.youtube.com/watch?v=nuWowPMy_Z4&feature=related